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KUKA Roboter geschützt vor Hitze im Einsatz in der Gie?erei.

KUKA KR 1000 titan F vergießt Flüssigeisen bei Georg Fischer

Als erster Roboter überhaupt vergießt der KUKA titan bei Georg Fischer Mettmann Flüssigeisen.


Die 1802 gegründete Georg Fischer AG blickt am Standort Mettmann auf eine?mehr als 100 Jahre lange Geschichte zurück. Georg Fischer Mettmann geh?rt?zur Division GF Automotive der Georg Fischer AG mit Hauptsitz in Schaffhausen/?Schweiz. Neben Gussprodukten stellt die Georg Fischer AG Bearbeitungsmaschinen?und Rohrleitungssysteme her. Am Standort Mettmann produzieren rund 1.000?Mitarbeiter j?hrlich 190.000 Tonnen Gussteile für die Automobilindustrie.

Automationsl?sung für Einfüllung von flüssigem Eisen

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Im letzten Jahr wurde in Mettmann eine komplett neue Gie?erei in Betrieb genommen, in der Achsteilkomponenten und Motorenteile für PKW und LKW gefertigt werden. Dabei suchte die Georg Fischer AG nach einer technischen L?sung, um das extrem hei?e und flüssige Eisen an jeder beliebigen Stelle in den Formkasten einfüllen zu k?nnen und so eine maximale Flexibilit?t und Ausnutzung der Formk?sten zu erzielen. In der Regel werden für diese Aufgabe Systeme verwendet, die eine Sandform immer nur in einer Stelle füllen k?nnen. Durch den station?ren Eingu? an einer feststehenden Eingu?position kann in diesen Systemen nicht flexibel gegossen werden.

Zwei KUKA KR 1000 titan Roboter arbeiten parallel

Durch den Einsatz zweier KUKA KR 1000 titan Schwerlastroboter, die das Flüssigeisen vergie?en, erlangt Georg Fischer die Flexibilit?t und M?glichkeit, die Formfl?che optimal auszunutzen. Nun gibt das Eingusssystem nicht mehr vor, wo die Gussteile sein dürfen und wo nicht. In der vom Integrator ROBOTEC Engineering GmbH entwickelten L?sung arbeiten zwei KR 1000 titan parallel. Eine hitzebest?ndige Hülle schützt den Roboter zus?tzlich vor den extremen Umgebungstemperaturen der Gie?erei.

Am Roboterflansch befindet sich ein Gie?trog, der mit dem 1.400 Grad hei?en Flüssigeisen befüllt wird. Zwischen dem Gie?trog und dem Roboterflansch ist zudem eine W?gezelle verbaut, mit der die Flüssigeisenmenge gewogen werden kann. So ist beim n?chsten Gie?zyklus eine exakte Dosierung der fehlenden Menge Eisen m?glich. Im Gie?trog befindet sich immer nur die optimale Menge Flüssigeisen. Durch die Flexibilit?t der Sechs-Achsen-Roboter kann das Eisen an jeder beliebigen Stelle des Formkastens eingegossen werden.

Die Sandformen kühlen auf weniger als 700 Grad ab, bis die Gussteile entfernt werden k?nnen. Nach einer weiteren Abkühlung auf Raumtemperatur werden die Teile gestrahlt und einer Sichtkontrolle unterzogen, ehe sie für die Auslieferung bereit sind. Bei St?rungen oder l?ngeren Stillstandszeiten würde das Metall im Gie?trog erkalten und k?nnte nicht mehr für den Abguss verwendet werden.

Für diesen Fall hat ROBOTEC eine innovative L?sung entwickelt: Prozesseisen kann durch die beiden Roboter zurück in den Vergie?ofen gespült werden, in dem das Eisen wieder auf Temperatur gebracht wird. Eine weitere Innovation ist der vollautomatische Gie?trogwechsel – der Roboter kann den benutzten Gie?trog abstellen und einen neuen Trog aufnehmen, ganz so, wie man es vom Greiferwechsel der Roboter kennt. Durch den Einsatz der KUKA Roboter k?nnen diverse Rüstarbeiten im Bereich des Ofens zudem schneller und ohne Belastung der Mitarbeiter durchgeführt werden.

KUKA Robots for Foundry Industry June 2013

Kompakt, stark, pr?zise und gut integrierbar

Der KUKA KR 1000 titan F überzeugt durch seine kompakte Bauweise und sein?vergleichsweise niedriges Gewicht von 4.700 kg. Darüber hinaus ist er ohne?teure Sonderfundamente in Gesamtanlagen integrierbar und h?lt den extrem?hohen Traglasten von ca. 950 kg stand. Er hebt nicht nur au?erordentlich?schwere Lasten, sondern positioniert sie auch extrem pr?zise. Zudem schafft es?der Roboter, Distanzen von bis zu 6,5 Metern zu überbrücken. Seine St?rke liegt?in der kompakten Bauform, die den Arbeitsraum optimal nutzt und dabei platz- und?kostensparend in die Anlage integriert werden konnte.

Geringere Kosten und niedrigerer CO2-Aussto?

Da das Prozesseisen durch die beiden Roboter zurück in den Vergie?ofen?gespült werden kann, in dem das Eisen wieder auf Temperatur gebracht?wird, reduziert Georg Fischer nicht nur Energie- und Logistikkosten, sondern?verringert auch den Aussto? von CO2 nachhaltig.
KUKA Roboter in der Schutzhülle mit flüssigem Metall.
Der KUKA KR 1000 titan ist gut geschützt vor Hitze und kann in der Gießereiumgebung hervorragend arbeiten.
Weltkarte von KUKA Standorten in 30 L?ndern

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