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KUKA Roboter unterstützen Fronius bei der Weiterentwicklung von Schweißprozessen

Fronius investiert für die eigene Forschung und Entwicklung in neue Roboter von KUKA.


Fronius nimmt seit Jahrzehnten ma?geblichen Einfluss auf die Fortschritte in der?Schwei?technik und gilt als globaler Technologieführer. Auch beim Roboterschwei?en?stammen weltweit rund 30 Prozent der eingesetzten Stromquellen von Fronius. Um?weiterhin diese dominierende Rolle am Weltmarkt zu spielen, er?ffnete man Ende?2011 das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum in Thalheim (O?), wofür unter?anderem — insbesondere für die Weiterentwicklung der Schwei?prozesse CMT,?CMT Twin und WIG Plasma — in KUKA Roboter der neuesten Generation investiert?wurde.
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Aufgrund seiner Vielseitigkeit und Flexibilität kann der KUKA KR 16-2 auch bei CMT Twin seine Stärken ausspielen.

Neue Roboterl?sungen für die Schwei?technologien der Zukunft

Für die Entwicklung der Schwei?technologie von übermorgen wurden die?neuen R?umlichkeiten in Thalheim mit modernster, zukunftsweisender Technik?ausgestattet. So suchte man unter anderem für das automatisierte Schwei?en?mit den Prozessen CMT, CMT Twin und WIG Plasma nach neuen, geeigneten?Roboterl?sungen.

Einfache Bedienbarkeit erlaubt schnellen Wechsel von Schwei?verfahren?

Konkret hat man sich bei der Weiterentwicklung des CMT Twin-Prozesses für den?Robotertyp KR 16-2 entschieden. Mit CMT Twin kombiniert Fronius zwei unabh?ngig?arbeitende Lichtbogenschwei?verfahren in einem Prozess. Die neue Zweidrahtl?sung?erlaubt es Anwendern, zwei Cold-Metal-Transfer-Prozesse (CMT) oder eine?Kombination aus einem CMT-Prozess und einem MSG-Pulsschwei?prozess in einem?System zu nutzen, basierend auf dem Aufbau: zwei Stromquellen, ein Brenner und?zwei voneinander isolierte Kontaktrohre.

Die neue Prozesstechnologie sorgt für?einen extrem stabilen Lichtbogen vom Schwei?start bis zum Füllen des Endkraters.?Dadurch wird es m?glich, dünne Bleche mit hoher Geschwindigkeit und wenig?Spritzer sowie tiefem Einbrand und optimiertem Nahtausflie?en zu verschwei?en.?Für die Entwicklungsarbeit des WIG Plasma – Prozesses von Fronius kommt der?kleinere Sechsachser KR 5 arc HW zum Zug.

Das WIG-Verfahren ist trotz der?langsameren Schwei?geschwindigkeit und geringeren Abschmelzleistung (Anm.:?im Vergleich zu MIG/MAG) für viele Anwendungen mit h?chsten Qualit?tsanforderungen,?wie beispielsweise im Rohrleitungs- oder Druckbeh?lterbau,?zweifellos Garant für gr??tm?gliche Qualit?t und daher nach wie vor erste?Wahl. Der konzentrierte, stabile Lichtbogen sorgt für eine ebene Naht, ohne?Spritzer oder Schlacke. Das Plasmaschwei?en hat wiederum entscheidende?Vorteile insbesondere bei Blechen und anderen Bauteilen dickerer Wandst?rken.

Da das Plasmaschwei?en grunds?tzlich dem WIG-Prozess ?hnlich ist, kann?dieses Verfahrens mit einem modularen Aufsatz zur digitalen Gasregelung?und Steuerung des Lichtbogens mit jeder digitalen Fronius-WIG-Stromquelle?genutzt werden. Mit dieser neuen, sehr kompakten Roboterl?sung, ebenfalls?in Hohlwellenkonstruktion, von Fronius und KUKA hat man nun den einmaligen?Luxus, in einem System beide Verfahren nutzen zu k?nnen. Bei Anwendungen, wo?mit WIG nicht mehr einlagig durchgeschwei?t werden kann, kommt Plasma zum?Einsatz.

Der Wechsel zwischen beiden Verfahren funktioniert in der Praxis überaus?einfach. Es ist kein zeitaufwendiger Tausch von Schlauchpaketen sondern lediglich?der des Brennerkopfes notwendig. Die offene Architektur der KUKA Steuerung KR?C4 spielte bei der Umsetzung dieser L?sung eine ganz wesentliche Rolle. Ziel in?der Schwei?robotik ist es, dem Kunden ein geschlossenes System anzubieten, bei?dem sowohl Roboter als auch Schwei?system einfach zu bedienen sind und die?Inbetriebnahme schnell funktioniert.

KUKA Schweißroboter und Steuerung KR C4 (links hinten)

Flexibler Roboter und erweiterbare Steuerungssoftware

Der Einsatz des KR 16-2, bei der Weiterentwicklung des CMT Twin-Prozesses, bringt?zahlreiche Vorteile mit sich. Aufgrund seiner Vielseitigkeit und Flexibilit?t kann?dieser Roboter auch beim Schwei?en seine Vorzüge ausspielen. Eine weitere St?rke?ist sein geringes Eigengewicht, das ihn sehr dynamisch macht und wodurch hohe?Taktzeiten realisiert werden k?nnen.

Programmieren, Konfigurieren, Laden, Testen, Diagnostizieren, ?ndern, Archivieren.?Das neue Planungstool KUKA.WorkVisual fasst alle Schritte eines Projekts in?einer Software-Umgebung, mit einheitlicher Oberfl?che und Menüführung,?zusammen und ist darüber hinaus als universelle Programmierumgebung?einsetzbar. So passt jeder Schritt von der Planung bis zur Realisierung nahtlos zum?anderen. Au?erdem kann der Funktionsumfang des Roboters durch zus?tzliche,?applikationsspezifische Softwarepakete erweitert werden.

Mit der bei Fronius?eingesetzten Schwei?software KUKA.ArcTech ist das System in nur wenigen?Schritten programmierbar und kann rasch in Betrieb genommen werden.?Für Versuchsreihen mit dem klassischen CMT Prozess w?hlte Fronius den den?KUKA KR 16 arc HW, einen Schwei?spezialisten in Hohlwellenkonstruktion. Seine?58 mm gro?e Durchlass?ffnung im Arm und in der Hand erm?glicht die geschützte?Verlegung aller g?ngigen Hohlwellen-Schlauchpakete.

KUKA L?sung hilft, Geld, Zeit und Energie zu sparen

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In Partnerschaft mit Fronius bietet KUKA optimal aufeinander abgestimmte und vorkonfigurierte Systeme. KUKA Roboter und Fronius-Schwei?system verschmelzen zu einer perfekten Einheit und garantieren schnelle Einsatzbereitschaft und einfache Bedienung.


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